Reisebericht Hurghada 2014

Ägypten Hurghada

Hotel: Titanic Primasol Spa + Aquapark,  AI

Juli 2014

2014 sind wir das erste Mal mit den Kindern geflogen. Alle waren total aufgeregt. Früh morgens wurden wir von zu Hause vom zuvor gebuchten Flughafentransfer abgeholt und zum Flughafen Düsseldorf gebracht. Die zwei Stunden, die man vor Abflug da sein muss, vergingen wir im Flug. Wir haben eine Kleinigkeit gefrühstückt und konnten dann auch schon recht schnell durch die Kontrollen. Da stand sie schon „unsere“ Maschine von Deutsche Sunexpress. Der Hinflug war angenehm und der Service gut. Nach einer guten Stunde Fahrt vom Flughafen aus sind wir am Hotel angekommen. Nach einem kurzen Check-In das Zimmer begutachtet, ging es für die Kinder direkt zur tollen Rutschenanlage

Wir hatten ein schönes ruhiges Familienzimmer, Zimmer 2087, zur Poolseite mit Balkon. Unser Hotel war landestypisch eingerichtet mit einer großen Dusche und Fernseher. Das Familienzimmer war so aufgebaut: vorne zwei Schlafmöglichkeiten mit Fernseher, kleiner Flur mit großem Kleiderschrank, links ab das Bad und nach dem Flur ein weiterer Schlafbereich mit 3 Schlafmöglichkeiten und Fernseher und der Balkon. Es war sauber und täglich hatten wir andere Kunstwerke aus Handtüchern und Bettwäsche gezaubert bekommen. Das Personal war freundlich und das Essen zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber jeder von uns 5 hat immer etwas gefunden. Außerdem wurden Grillabende veranstaltet. Während unseres Aufenthaltes hatte unsere Tochter Geburtstag. Zum Abendessen wurde sie von singenden Kellnern und einem Geburtstagskuchen überrascht. Wir fanden das eine sehr nette Geste.

Aquapark

Der Aquapark hat uns sehr gut gefallen. Für groß und klein kam keine Langeweile auf. Schnell wurde Kontakt geknüpft. Abends spielten die Kinder, Väter und das Personal zusammen Fußballmatches auf dem Fußballplatz und verfolgten zusammen begeistert die Spiele der Fussball-WM auf Großleinwand. Aber auch die Minidisco durfte abends nicht fehlen. Schnell vorm Spiegel gestylt und los ging es. Und der Ohrwurm Chucu,chucu, verfolgte uns bis nach Deutschland. Etwas störend waren die Händler der Souvenirshops, die in der gesamten Anlage verteilt ihre Läden haben. Den Weg zum Strand konnte man gut zu Fuß bewältigen oder den Shuttlebus benutzen, der alle 30 Minuten am Hotel hielt. Der Strand war sauber. Es gab kostenlose Sonnenschirme mit Liegen und Auflagen. Ebenso gab es eine Strandbar mit Snacks und Getränken. Unser mittlerer Sohn wurde schnell zum Zapfmeister an den Getränkespendern. Da es Ebbe und Flut in Hurghada gibt, konnten die Kleinen bis zum Riff im flachen Wasser baden. Unser ältester Sohn und mein Mann verbrachten die Zeit am Meer mit schnorcheln

Bei der tollen Unterwasserwelt, hatte ich meine Mühe, die zwei auf dem Wasser zu bekommen. Am Strand konnte man auch Kamelreiten oder Eselreiten. Unsere Tochter wollte unbedingt aufs Kamel, allerdings fand sie das colatrinkende Tier dann doch etwas zu groß. Aber Eselreiten mit Papa hat ihr riesen Freude bereitet. Wir haben Abendspaziergänge zum  Cleopatrabasar und ins naheliegende Shoppingcenter gemacht. Wo es auch einen Mc Donalds gibt. Mc Donalds gibt es wahrscheinlich weltweit. Außerdem haben wir mit der Miss Alaa Alden eine Schnorcheltour gemacht. Schnorchelausrüstung wurde gestellt, wer keine hatte. Wir sind verschiedene Plätze angefahren, um so viel wie möglich zu sehen. Wir wurden mit Getränken und leckerem Essen versorgt. Nur Eis musste bezahlt werden. Natürlich verdienen sich die Angestellten der Tour noch Geld dabei. Mit jedem Gast wurde ein Fotoshooting gemacht. Was sehr viel Spaß gemacht hat. Die Foto-CD konnte man zu einem angemessenen Preis erwerben. Alles in Allem hat uns der Urlaub gut gefallen

Und obwohl alle immer zur Vorsicht aufgerufen haben, wurden wir nicht krank, obwohl Eis, frisches Obst und Salat täglich auf unserem Speiseplan stand. Es kam der Tag der Abreise. Wir saßen auf gepackten Koffern in der Lobby, aber keiner kam um uns abzuholen. Da hat der Service von LTI geschwächelt, da uns niemand sagen konnte, wann es los geht. Nach stundenlangem Warten, konnten wir nachmittags dann endlich in den Bus steigen. Im Hotel konnten wir aber während wir warteten, alles nutzen und bekamen auch noch was zu essen. Am Flughafen angekommen, wartete gleich die nächste Überraschung auf uns. Der Flug hat Verspätung. In mir kam Unruhe auf, hinter uns lag bereits ein langer, heißer Tag mit viel Wartezeit. Wie verarbeiten die Kinder das Ganze? Endlich unser Flug erschien auf der Anzeigetafel …. Aber was war das?   Schon wieder verschoben. Nach endlosen Stunden und ohne zu wissen, geht der Flug heute noch oder nicht, kam die erlösende Nachricht „Boarding“. Da wir den Flughafentransfer auch für die Rückfahrt vom Flughafen nach Hause gebucht hatten, hofften wir, dass auch dieser auf uns warten würde, bei den ganzen Änderungen (der Transfer hat ja nicht nur für uns sich Zeit genommen). So, wir saßen im Flugzeug und sind gestartet. Und siehe da, eine weitere Überraschung. Da es mittlerweile so spät war, durften wir nicht mehr in Düsseldorf landen, sondern mussten nach Köln/Bonn ausweichen. Anstatt um 18 Uhr in Düsseldorf anzukommen, sind wir dann um 3.00 Uhr morgens in Köln gestrandet. Ein Bus sollte auf uns warten, um alle nach Düsseldorf zu bringen. Nur leider gab es kein Bodenpersonal, das uns weiterhelfen konnte um diese Uhrzeit. Nach langem hin- und her fanden wir den Bus. Alle waren müde und gereizt. Als dann noch der Busfahrer sich weigerte das Gepäck einzupacken, drohte es zu eskalieren. Na gut, alle Fluggäste packten ihr Gepäck selbst in den Bus und auf ging es Richtung Zielflughafen. Die Kinder fanden es im Gegensatz zu uns total aufregend. Vor allem die nächtliche Fahrt im Doppeldeckerbus mit Tisch und bequemen Sesseln. Gegen 7.00 Uhr wurden dann von unserem Flughafentransfer Bernie in Düsseldorf begrüßt und nach Hause gebracht. Wir haben uns 1 Tag später bei der Fluggesellschaft schriftlich beschwert und haben pro Person aufgrund der Reisedistanz und der langen Verspätung eine Entschädigung von 600 Euro erhalten. Trotz der Rückflugeskapade hatten wir einen tollen Urlaub.